05.10.2016

Bürgerwerkstatt in Butzbach/Hoch-Weisel am 12.10.2016

Am 12. Oktober 2016 findet von 17 bis 21 Uhr in Hoch-Weisel eine Bürgerwerkstatt mit vorgeschalteter Ortsbegehung statt. Alle Interessierten haben hier Gelegenheit, sich aktiv in die Zukunftsgestaltung von Hoch-Weisel einzubringen. Im Mittelpunkt steht die Ortsinnenentwicklung. Die Arbeiten in Hoch-Weisel sind Teil eines vom Bund geförderten Forschungsvorhabens.

Mangelnde Attraktivität von Ortsdurchfahrten, Leerstände, nicht mehr zeitgemäße Gebäudesubstanz, fehlendes Angebot an Wohnraum für alte Menschen – all dies sind typische Probleme der Ortsinnenentwicklung. Auf der Bürgerwerkstatt am 12. Oktober in der Hausberghalle in Hoch-Weisel stehen um 19 Uhr die Einschätzungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Sie sind herzlich eingeladen, sich gemeinsam über Stärken, Schwächen, Herzensangelegenheiten und besondere Probleme in der Ortsinnenentwicklung auszutauschen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Vorgeschaltet findet für alle Interessierten bereits um 17 Uhr (Treffpunkt Hausberghalle) eine Ortsbegehung durch den Ort statt. Bei Rückfragen zur Bürgerwerkstatt können Sie sich gerne mit Kerstin Quaiser, Stadtverwaltung Butzbach, 06033 995121, kerstin.quaiser@stadt-butzbach.de in Verbindung setzen.

Hoch-Weisel ist ein Modellstadtteil im Forschungsvorhaben „Kommune innovativ. Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung in der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen“. Im Mittelpunkt dieses Forschungsvorhabens steht die Frage, wie die Ortsinnenentwicklung in der gesamten Region zur strategischen Daueraufgabe werden kann.

Die Bürgerwerkstatt stellt den Auftakt der Arbeiten in Hoch-Weisel dar. In Hoch-Weisel soll es insbesondere um die soziale Dorfentwicklung gehen. Wie kann es gelingen, dass alte Menschen möglichst in ihrem eigenen Haus oder zumindest in ihrer gewohnten Umgebung alt werden können? Hier werden Aspekte wie die Einbindung alter Menschen in die Dorfgemeinschaft, das Miteinander der Generationen, die Gestaltung des öffentlichen Raumes hinsichtlich Barrierefreiheit oder die Erreichbarkeit von Infrastrukturen berührt. Daneben geht es aber auch um andere Fragen der Ortsinnenentwicklung: Wie können wir die Wohnqualität im alten Ortskern steigern? Was können wir tun, um Leerstände wieder zu beleben?

Im Anschluss an die Bürgerwerkstatt sollen in 2017 gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Akteuren und dem Ortsbeirat Ansatzpunkte und konkrete Maßnahmen herausgearbeitet werden.

Fördermaßnahme des BMBF

Das Vorhaben „Kommune innovativ. Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung in der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen“ ordnet sich ein in die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Kommune innovativ“, die wiederum Teil des Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung“ ist.