12.01.2017

Butzbach wird 29. Partnerkommune des Frankfurter 115-Servicecenters

Seit Jahresbeginn 2017 hat sich auch die Stadt Butzbach (Wetteraukreis) der Behördennummer 115 angeschlossen und kooperiert mit der Stadt Frankfurt am Main. Aus diesem Anlass begrüßte der zuständige Frankfurter Stadtrat Jan Schneider heute den Butzbacher Bürgermeister Michael Merle sowie den Ersten Stadtrat Manfred Schütz im Frankfurter Servicecenter 115. Gemeinsam unterzeichneten sie vor Ort die interkommunale Kooperationsvereinbarung für den modernen Telefonservice der Ämter und Behörden.

von links: Thomas Koch (Hess. Ministerium des Innern und für Sport), Jan Schneider, Stadtrat der Stadt Frankfurt, Michael Merle, Bürgermeister der Stadt Butzbach, Manfred Schütz, Erster Stadtrat der Stadt Butzbach

Die im nordwestlichen Wetteraukreis gelegene Stadt Butzbach macht nun auch bei der Behördennummer 115 mit. Ermöglicht wird dies durch eine enge Kooperation mit dem 115-Servicecenter der Stadt Frankfurt am Main, das ab sofort seinen modernen Telefonservice auch für die knapp 26.000 Einwohner große Stadt anbietet. Damit ist neben der Kreisstadt Friedberg eine weitere bedeutende Wetterau-Kommune bei der Behördennummer mit dabei. Butzbachs Bürgermeister Michael Merle und der Frankfurter Stadtrat Jan Schneider gaben hierfür im Frankfurter Servicecenter den Startschuss.

„Das zusätzliche Angebot einer kompetenten telefonischen Behördennavigation ist ein wichtiger Mehrwert und eine weitere Optimierung des Serviceangebots der Stadt Butzbach. Mit diesem Service für unsere Bürgerinnen und Bürger von Montag bis Freitag von 8 bis 18.00 Uhr können wir die Erreichbarkeit unserer Ämter deutlich erhöhen“, freut sich Merle.

“Den Hund anmelden, ohne sich einen Wolf zu telefonieren.”

Möglich gemacht wird dies durch eine intensive Zusammenarbeit der Stadt Butzbach mit dem Frankfurter 115-Servicecenter. „Mit der Stadt Butzbach hat das Frankfurter 115-Servicecenter nunmehr seine 29. Partnerkommune. „Ich bin mir sicher, dass wir noch in diesem Jahr die 30. Partnerkommune feiern können“, kündigte Schneider an. „Nach Butzbach wird vermutlich schon bald auch der Kreis Groß-Gerau mit seinen 200.000 Bürgern bei der 115 mitmachen. Diese immer größer werdende regionale Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus ist ganz im Sinne einer wirtschaftlichen und serviceorientierten Verwaltung. Dazu leisten wir als Stadt Frankfurt gerne einen Beitrag.“ Um dem noch besser gerecht zu werden, wird im Laufe dieses Jahres das Servicecenter mit einer modernisierten Software ausgestattet, die den Service für die Bürger weiter verbessert und den Mitarbeitern ihre Arbeit zusätzlich erleichtert. „Mich freut es auch, dass wir fünf zusätzliche Stellen schaffen konnten. Außerdem wird es ein neues Organisationskonzept geben, das den Mitarbeitern bessere Aufstiegsmöglichkeiten bietet“, so Schneider. „So hoffen wir mehr Mitarbeiter im Servicecenter binden zu können, die den Expansionskurs der 115 auf Dauer begleiten werden.“

Die Stadt Frankfurt am Main bietet den modernen Telefonservice der Behördennummer 115 seit März 2010 inzwischen auch für viele weitere hessische Kommunen, wie zum Beispiel für Stadt und Kreis Offenbach, Friedberg, die Hessentags-Stadt Rüsselsheim, Gelnhausen, Linsengericht und sieben weitere Kommunen im Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt ist die 115 in Frankfurt mehr als 1,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main-Gebiet verbindlich erreichbar.

Ein großer Mehrwert für die Butzbacher Bürgerinnen und Bürger

Das übergreifende Ziel der Behördennummer 115 ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur öffentlichen Verwaltung zu erleichtern, und zwar gleichgültig, ob es um Angelegenheiten der Städte und Gemeinden, des Landes oder des Bundes geht. Die sonst in Ämtern und Behörden zentrale Frage nach der Zuständigkeit rückt bei der 115 völlig in den Hintergrund. Ob Fragen zu Bürgeramt, Bauaufsicht, Standesamt oder Kfz-Zulassung, der Müllabfuhr oder zum Elterngeld – unter der Telefonnummer 115 erhalten Bürgerinnen und Bürger umfassend und freundlich Auskunft, unabhängig davon, welche Institution betroffen ist. Das komplett auf freiwilliger Basis aufgestellte Angebot vernetzt dabei Kommunen, Länder und Bund, so dass überall Informationen schnell und kompetent abrufbar sind. Mittlerweile haben knapp 40 Prozent der Bevölkerung Anschluss unter der 115.

Bei Anruf: Auskunft

Erreichbar ist die 115 von Montag bis Freitag von 08:00 – 18:00 Uhr. Unter der 115 erhalten durchschnittlich mehr als 70 Prozent der anrufenden Bürger beim ersten Kontakt die gewünschten  Informationen. In allen anderen Fällen bekommen die Bürger innerhalb von 24 Stunden – je nach Wunsch per Telefon oder Mail – eine abschließende Rückmeldung. Seit März 2010 wird auch in Frankfurt am Main dieser Service für alle Frankfurter und Offenbacher Bürgerinnen und Bürger angeboten; viele weitere Kommunen im Rhein-Main-Gebiet nutzen inzwischen ebenfalls dieses Angebot. Seinen Sitz hat das zum Frankfurter Bürgeramt gehörende Servicecenter 115 mit derzeit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Frankfurter Stadtteil Gallus. Die 115 kann somit zum Ortstarif gewählt werden. Wer also eine Festnetz-Flatrate hat, kann die 115 kostenlos erreichen. Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.115.de oder unter www.frankfurt.de/115.