20.06.2018

64 Jahre Patenschaft und Verbindungen zwischen Butzbach und Tepl

Am Samstag, den 7. Juli lädt die Stadt Butzbach um 14.00 Uhr zu einer neuen Führung rund um das Thema  „64 Jahre Patenschaft und Verbindung zwischen Butzbach und Tepl“ ein. Die Führung beginnt vor der Tourist-Information am Marktplatz und endet mit einem gemeinsamen Besuch in der Tepler Heimatstube.

Blick auf das Prämonstratenser-Kloster in Tepl. Es ist eine der bedeutenden Kloster Anlagen in Tschechien aus dem 12. Jahrhundert. Der Orden nutzt die Gebäude bis zum Ende des 2. Weltkrieges, dann erst wieder ab 1990. 1944 war Karl Petrus Möhler Abt des Stiftes Tepl. Er setzte sich für Heimatvertriebene ein, ist in dieser Funktion auch in Butzbach gewesen und hat Spuren in der „Perle der Wetterau“ hinterlassen.

Schon 1954 hat die Stadt Butzbach die Patenschaft für die Vertriebenen aus der Stadt Tepl im Egerland übernommen. Die Patenschaft hat bis heute Bestand. Wie kam es zur Patenschaft Butzbach-Tepl? Welche Verbindungen gibt es? Warum hat Butzbach eine Tepler Straße und eine Abt-Möhler-Str.? Diese und andere Fragen wird Stadtführerin Ilse Hellmann-Rupp bei einem Rundgang klären.

Für die einen Erinnerung, die im Stadtbild von Butzbach sichtbar ist, für andere Suche nach den Wurzeln. Frau Hellmann-Rupp und die Betreuerinnen der Tepler Heimatstube freuen sich auf interessierte Großeltern, Eltern und Enkel.

Tickets sind vorab erhältlich in der Tourist-Information am Marktplatz.