14.02.2018

Das Erbe der Gewalt: Europa und der Erste Weltkrieg

Am Donnerstag, den 22. Februar laden die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Stadt Butzbach und der Städtepartnerschaftsverein Butzbach e.V. zur Multimediapräsentation „Europa und der 1. Weltkrieg“ um 10.30 Uhr ins Bürgerhaus Butzbach in der Gutenbergstraße ein.

Aus Anlass des Gedenkens an das Ende des 1. Weltkrieges vor circa 100 Jahren referiert der Diplompolitologe Ingo Espenschied über Verdun und die Folgen, sowie eine beindruckende und berührende Friedensbotschaft.

1914 stürzt der Erste Weltkrieg den gesamten europäischen Kontinent in den Abgrund. Während die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts ihren Lauf nimmt, hinterlassen sechs deutsche Soldaten in der Nähe von Verdun eine beeindruckende Friedensbotschaft, die erst 1981 wiedergefunden wird. In einem dramatischen Appell rufen die Soldaten die kommenden Generationen zum Frieden auf und skizzieren die Utopie eines geeinten Europas.

In seiner live moderierten Präsentation lässt Ingo Espenschied eines der berührendsten Friedenszeugnisse des Ersten Weltkrieges lebendig werden. Er zeigt, dass das Erbe der Gewalt vor allem in der Schaffung einer friedlichen Zukunft liegt und aus der Katastrophe zweier Weltkriege das Versöhnungswerk eines geeinten Europas erwuchs.

Ingo Espenschied hat in Mainz, Paris und London studiert. Unter der Leitung von Professor Henri Ménudier  an der Sorbonne in Paris hat er seine Diplomarbeit (D.E.A.) über die deutsch-französische Gipfeldiplomatie seit 1963 abgeschlossen. Heute arbeitet er als freier Vortragsreferent und Multimediaproduzent in der Nähe von Mainz. Der Vortragsprofi Espenschied ist mittlerweile in Butzbach bekannt, da er immer wieder multimediale Schauen zu historischen europäischen Themen anbietet. Die Veranstaltung ist kostenfrei.