29.05.2017

Eine Holocaust-Überlebende berichtet in der Wetterau

Hanka Weingarten wurde als Kind jüdischer Eltern 1929 in Süd-Mähren im heutigen Tschechien geboren. 1943 wird sie mit ihrer Mutter über Theresienstadt nach Auschwitz verschleppt. Beide überleben dort die Selektion und werden als „arbeitsfähig“ nach Neuengamme bei Hamburg deportiert. 1945 nach Bergen-Belsen verschleppt erleben sie dort die Befreiung.  Nach Jahren der Genesung in Europa geht sie 1949 nach Israel. Es folgen Heirat, berufliche Karriere in der ganzen Welt und schließlich 1973 Rückkehr nach Tel Aviv, wo sie heute lebt.

Hanka Weingarten, geborene Wertheimer ist vom 5. – 9. Juni auf Einladung der Lagergemeinschaft Auschwitz zu Gast in der Wetterau. Neben Gesprächen in zwei Schulen wird sie am 8. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Museum der Stadt Butzbach während einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Butzbach und der Lagergemeinschaft Auschwitz über ihr Leben berichten.

Der Eintritt ist frei.

Ihr sollt davon wissen… Deshalb erzähle ich fremden Menschen von meinem Leben

Die Vortragsreise von Frau Weingarten wird unterstützt von der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung. Während ihres Aufenthalts steht Frau Weingarten neben den Veranstaltungen auch für Gespräche mit der Presse zur Verfügung.