30.06.2017

Nachbarschaftsbrunch mit Informationen über den Ramadan und das Zuckerfest

Internationale Köstlichkeiten, zubereitet von Bewohnern aus dem Stadtteil Degerfeld, wurden zum Nachbarschaftsbrunch am Dienstag in die John-F.-Kennedy Straße 63 in den großen Saal mitgebracht. Viele süße Leckereien fanden sich dieses Mal auf der Buffettafel wieder. Denn es ist das Ende des Fastenmonats Ramadan der Muslime, welche das mit dem sogenannten Zuckerfest feiern. Deshalb brachten muslimische Bewohner einige Leckereien mit, die den Morgen versüßten.

Das Ende des Ramadan und das Zuckerfest wurde von der Gemeinwesenarbeit als Thema aufgegriffen: muslimische Bewohner des Stadtteils waren eingeladen, ihren Nachbarn näher zu bringen, was es mit der Fastenzeit Ramadan und dem anschließenden Fest auf sich hat. Muslime aus der Türkei, Afghanistan und Syrien erzählten von den Hintergründen rund um diese Ereignisse. Die Bewohner hatten kleine Vorträge vorbereitet, die von weiteren Zuhörern dann noch ergänzt und weitergehend erklärt wurden. Gäste konnten Fragen stellen und so miteinander ins Gespräch kommen. Dabei erfuhren die Menschen untereinander  Unterschiede in der Alltagspraxis im Ramadan in Afghanistan und der Türkei und den praktizierenden Muslimen in Deutschland. Bei einer Tasse Kaffee kam man sich näher und lernte etwas über Gewohnheiten in dieser Religion. Abschließend wurde ein kurzer Infovideoclip vom ZDF gezeigt, der das Erzählte der Bewohner ebenso zusammenfasste.

Den Bewohnern des Stadtteils wird mit dem Nachbarschaftsbrunch im Treffpunkt Degerfeld ein Begegnungsraum eröffnet und geschaffen. Neue Leute stoßen bei jedem Treffen dazu und so wird ein Austausch unter den verschiedenen Einwohnern angeregt.

Die Bewohner des Degerfelds tragen maßgeblich diese Vormittage im Miteinander: sie bringen das Essen, unterhalten sich miteinander und informieren sich gegenseitig.

Der Nachbarschaftsbrunch wird organisiert im Rahmen der Gemeinwesenarbeit der Stadt Butzbach. Die Gemeinwesenarbeit wird gefördert aus Mitteln der Stadt Butzbach sowie eines Förderprogramms des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.