02.02.2018

Renaturierung des Lattwiesengrabens

Am Montag, den 05.02.2018 beginnen die Maßnahmen zur Renaturierung des Lattwiesengrabens zwischen der BAB 5 in der Gemarkung Nieder-Weisel bis zur Einmündung des Riedgrabens in der Oppershofener Gemarkung.

Symbolbild

Ziel der Maßnahmen ist die Herstellung einer linearen Durchgängigkeit von der Wetter bis in den Oberlauf des Gewässers im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie WRRL. Mit einer Wiederbesiedelung mit Fischarten aus der Wetter ist zu rechnen. In der freien Feldflur ist der Lattwiesengraben mit Wasserbausteinen befestigt. In Brückennähe befinden sich mehrere Sohlschwellen, die Fischwechselhindernisse darstellen. Die Maßnahme umfasst die Entfernung der Steinbefestigung durch einen Schreitbagger, die Wiederverwertung des Materials zum Einbau von Buhnen und Leitwerken sowie den Umbau der Sohlschwellen und Abstürze in raue Rampen. Durch die mit dem Umbau erhoffte Breitenerosion wird eine weitere Eintiefung des Gewässers verhindert. Zuvor müssen am Gewässer einige Gehölze entfernt werden. Alle Maßnahmen sind mit den Fachbehörden abgestimmt. Die Durchführung der Arbeiten sind nach erfolgtem Ausschreibungsverfahren beauftragt worden.
Die Maßnahmenplanung sowohl für die Stadt Butzbach als auch für die Gemeinde Rockenberg hat das Fachbüro für Gewässerökologie Gottfried Lehr aus Bad Vilbel erstellt. Das Projekt wird auf Grundlage der Richtlinie von Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gefördert.