Tourismus & Stadtkultur

Butzbach – Die Perle der Wetterau

Butzbach verfügt über ein abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot. Es beinhaltet große Konzerte, kleine Veranstaltungsreihen ebenso wie verschiedene Vereinsaktivitäten, bei denen auch Nicht-Mitglieder gerne gesehen sind. Fast schon legendär und darum auch nicht unerwähnt: das über die Region hinaus bekannte und sehr beliebte Open Air-Kino im Innenhof des Landgrafenschlosses Butzbach.

Viel Spaß beim Aussuchen und Finden Ihrer Freizeitaktivitäten!

Kontakt

Tourist-Information, Marktplatz 1 (Karte)

Telefon: +49 6033 995310
Telefax: +49 6033 995175
E-Mail: tourist-info@stadt-butzbach.de

Öffnungszeiten

Montag / Mittwoch / Freitag 08.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr
Dienstag 08.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag 08.00 – 18.00 Uhr
Samstag / Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr

Letzte Führung in der Kelterei Müller für 2017

Am Mittwoch, dem 18. Oktober bieten die Ostheimer Kelterei Müller und die Stadt Butzbach um 15.00 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr einen Rundgang durch die Traditionskelterei an. Wie der hessische Apfelwein, verschiedene Säfte und Obstbrände entstehen, kann man vor Ort am besten nachvollziehen. Da das Unternehmen die Führung selbst durchführt, ist der Rundgang kostenfrei. Der Treffpunkt ist beim Getränkeshop der Kelterei in Ostheim im Bornhofener Weg.

 

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Auf dem Weg zur Reformation – Giftmord im Kugelhaus Butzbach

Vortragsveranstaltung im Museum der Stadt Butzbach, Färbgasse 16, am Dienstag, 17. Oktober 2017, ab 19.00 Uhr – Eintritt frei

Dem Reformationsgeschehen allgemein und in Butzbach speziell vor rund 500 Jahren widmet sich auch die nächste historische Vortragsveranstaltung mit kleiner Ausstellung im Museum der Stadt Butzbach, die von Museumsleiter Dr. Dieter Wolf, Pfarrer i.R. Dieter Bertram und dem aktiven Mitgliedern des Butzbacher Künstlerkreises gestaltet wird.

Der Lichtbildervortrag mit einer kleinen, eigens zu diesem Anlass geschaffenen kleinen Bildergalerie der Künstlerinnen und Künstler des Butzbacher Künstlerkreises wird mit Sicherheit eine ganz besondere und farbenreiche Veranstaltung zur Erinnerung an den Beginn der Reformation. Die Reformation ist bekanntlich mit dem von dem Wittenberger Professor Dr. Martin Luther veranlassten Anschlag von 95 (in Latein abgefassten theologischen Thesen) am 31. Oktober 1517 „egelrecht“ ausgebrochen, da hiervon in wenigen Wochen eine zuvor nicht für möglich gehaltene theologische wie öffentliche Diskussion und Disputation in ganz Deutschland, ja ganz Europa ausgelöst wurde und zu einer Veränderung der ganzen Welt führte.

Die allgemeine Entwicklung der Reformation soll im Vortrag der beiden Referenten mit den besonderen Ereignissen „vor Ort“, in Butzbach anhand von Bildern dargestellt werden:

Eine große Bedeutung für die deutschland- und europaweite sozusagen „blitzschnelle“ Verbreitung der von Luther vorgetragenen Thesen stellt die moderne Erfindung des Buchdrucks dar, der besonders auch bei den Brüdern vom gemeinsamen Leben (Kugelherren), die seit 1468 auch eine bedeutende klosterähnliche Niederlassung hatten, und deren langjähriger Propst Gabriel Biel zu den bedeutendsten Lehrmeistern der Theologie der „alten Kirche“ war (größter Theologe der sog. Spätscholastik). Demnach werden die Zuhörer natürlich auch vieles von dem vorreformatorischen Leben in Butzbach rund um Markuskirche und „Kugelhaus“ Butzbach erfahren. Auf Luthers theologischen Werdegang muss eingegangen werden, natürlich auch auf die unglaublich wichtige Entscheidung Luthers, Neues und Altes Testament für alle deutschen Gläubigen ins Deutsche zu übersetzen, um allen Christen ein direkten Zugang zu den heiligen Büchern und den Evangelien zu ermöglichen. Luthers theologischer Angriff und berechtigte Kritik von 1518 hatte sich vor allem auf den ins Uferlose ausgedehnten Ablass bezogen, der auch in Butzbach seit dem 14. Jahrhundert greifbar ist und mit der einwöchigen Anwesenheit des päpstlichen Generallegaten Kardinal Raimund Peraudi im Oktober 1502 einen pompösen Höhepunkt erlebte. Auf dem Rückweg vom Reichstag von Worms 1521 kam der mutige Mönch aus Wittenberg, der den Großen der Kirche und dem Kaiser die Stirn geboten hatte, zwar durch die Wetterau, nicht aber durch Butzbach, sondern wohl von Friedberg auf der rechten Wettertalstraße nach Lich und weiter, doch war Luther bereits zu diesem Zeitpunkt auch in Butzbach ein bekannter Mann.

Die Anfänge der evangelischen Predigt in Butzbach und die Durchsetzung der Evangelischen Bewegung vollzogen sich in den 1520er und 1530er Jahren. Zunächst ließ noch der Mit-Stadtherr Landgraf Philipp von Hessen evangelische Prediger und die sog. Winkelprediger verbieten. Aber bereits um 1525 predigte der Sohn eines hohen Beamten, Kaspar Göbel oder Wenings, auf einem Baum vor dem Griedeler Tor in lutherischem Sinn. Auch im noch „altkatholischen“ Kugelhaus brodelte es. Als 1529 der langjährige Kugelherr Heinrich Rockenberger, der wohl mit Erlaubnis des Stiftsoberen bereits lutherisch predigende, plötzlich verstarb, wurde öffentlich von den (evangelisch gesinnten) Bürgern der Stadt, geführt von den höchsten Beamten der Königsteiner Stadtherren, der Vorwurf ausgesprochen, dass er von den noch katholischen Kugelherren mit Gift ermordet worden sei. Es kam zum Tumult. Es wurde ein Prozess geführt, der aber keine Aufklärung des Todes brachte, sondern in einem Vergleich endete. Baumpredigt Kaspar Wenings und Giftmordvorwurf sind natürlich auch Teilmotive eines großartigen, butzbach-bezogenen Gemäldes des Butzbacher Künstlerkreises.

Bekanntlich hatte Landgraf Philipp der Großmütige 1527 in seiner Landgrafschaft Hessen die Reformation einführen lassen. In Butzbach hatten die anderen Mit-Stadtherren ein deutliches Wort mit zur reden. Erst als der evangelisch gesinnte Graf Ludwig zu Stolberg-Königstein, der selbst 1521 in Wittenberg studiert hatte, die Nachfolge als Mit-Stadtherr in Butzbach antrat, konnte 1536 der erste evangelische Pfarrer eingestellt werden. Das Kugelhaus durfte zwar weiter bestehen, aber keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen. Der Sitftsvorsteher Pater Leonhard scheint bald nach den Vorfällen von 1529 evangelische Predigten des Kugelherrn Konrad Stetzenbach toleriert zu haben. – Seit 1536 predigten im Schiff der Markuskirche die evangelischen Prediger. Der Chor der Kirche wurde vom Schiff durch eine Bohlenwand abgetrennt, und im Chor feierten die katholisch gebliebenen Kugelherren ihre Messe. Das katholische Butzbacher Fraterherrenstift (Kugelhaus) starb 1555 aus. Der umfangreiche Besitz des Kugelhauses wurde nicht zugunsten des Staates enteignet, sondern blieb der nunmehr evangelischen Pfarrei und der Stadt erhalten. Deshalb wurde auch das große alte Pfarrhaus und die umgebenden Gebäude, die zum Markusstift gehört hatten, weiterhin als Kugelhaus bezeichnet.

In kurzen Abschnitten wird natürlich auch auf weitere für die Reformation und das Reformationsgedenken wichtige Aspekte eingegangen werden:

So auf die bereits vor Luther initiierten Übersetzungsprojekte der Bibel und Luthers Bibelübersetzung und ihre Bedeutung; ebenso auf zwei Jahrhundert-Gedenkveranstaltungen der Reformation: 1617 (mit Stiftung der Kanzel durch Landgraf Philipp von Butzbach, einem Enkel Philipp des Großmütigen, der ebenfalls die Bibel aus den Ursprungssprachen übersetzte) und 1817 (mit der Anlage des Lutherhains am Schrenzerhang und die große Gedenkfeier).

Die bilderreiche Vortragsveranstaltung der Stadt Butzbach findet im Museum der Stadt Butzbach, Färbgasse 16, am Dienstag, 17. Oktober 2017, ab 19.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstalter freuen sich auf Ihren Besuch

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Altstadtrundgang in Butzbach am 15. Oktober

Am Sonntag, dem 15. Oktober lädt die Stadt Butzbach um 15.00 Uhr zu einem Rundgang durch die historische Altstadt ein. Die Gästeführerin Holde Stubenrauch wird die Gäste am Butzbacher Marktbrunnen begrüßen und ihren Rundgang zum Schloss, der Markuskirche, der Stadtmauer und den Schwibbogenhäusern starten.

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Nachholtermin: Alte Hausnamen, Anekdoten „ean Quetschehoing“

Die ausgefallene Dialektführung „Hausnamen, Ebersgönser Geschichten ean Quetschehoing“ mit dem Heimatforscher Werner Reusch wird am Sonntag, den 15. Oktober nachgeholt.  Die Stadt Butzbach lädt um 14.00 Uhr zu diesem besonderen Stadtteilrundgang nach Ebersgöns ein.  Treffpunkt ist am alten Leiterhaus an der Ecke Borngarten Straße / Zum Weißen Stein.

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Themenführung: Der Wendelinaltar in der ehemaligen Hospitalkapelle

Die Stadt Butzbach lädt am Sonntag, 22. Oktober um 14.00 Uhr zu einer weiteren Themenführung ein. Gästeführer Günter Bidmon wird in der Wendelinskapelle, der ältesten Fachwerkkirche Hessens (ca. 1440), unter der Überschrift  “500 Jahre in Butzbach  –  das spätgotische Wendelinretabel in der ehemaligen Hospitalkirche”  die Geschichte der Butzbacher Hospitalkapelle erzählen und den sehenswerten Wendelinsschrein (um 1510) mit seinen Gemälden und Heiligenfiguren kunstgeschichtlich erklären.

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Gästeführungen im Oktober 2017

Bevor das Wetter im November ganz ungemütlich wird und eher zum Verweilen in den vier Wänden einlädt, sollte man in Butzbach die Zeit des Goldenen Oktober, der einsetzenden Blätterfärbung, noch einmal zu interessanten Aktivitäten nutzen. Die Stadt Butzbach bietet zahlreiche Besichtigungen und Rundgänge an.

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Butzbacher Künstler von A(hlert) bis Z(euner)

Die Kunst blickt in Butzbach auf eine lange Tradition zurück. Seit dem 15. Jahrhundert sind Künstler fassbar, die hier gelebt, gearbeitet und ihre Spuren hinterlassen haben. Nur wenige sind im Gedächtnis geblieben. Heiner Bindhardt, Ernstjoachim Eckner und Margret Kranz zählen zu den bekanntesten. Walter Deubel, vielen geläufig unter seinem Künstlernamen Florian, Horst Walter Zick, Alfred Hering und einige andere sind in den Köpfen präsent, zumal ihr Tod nur einige Jahre zurückliegt.

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