17.04.2019

Mythos Marilyn – Die Monroe und ihre Zeit

Platinblondes Haar, sinnliche Lippen, verführerischer Blick: Wenn der Name Marilyn Monroe fällt, gingen und gehen die Meinungen auseinander: Von dem einen geliebt und bewundert, von den anderen verspottet und gehasst, polarisiert die Leinwandgöttin bis heute.

Sie war nicht nur das bekannteste Gesicht des US-amerikanischen Films, sie war auch die meist fotografierte Frau des 20. Jahrhunderts. Dabei währte ihre Karriere nur 16 Jahre! Ihr kometenhafter Aufstieg vom Fotomodel zum Superstar fand mit ihrem Ableben sein vorzeitiges Ende. Die Schocknachricht ging am 5. August 1962 um die Welt: Marilyn Monroe war vermutlich an einer Überdosis Schlaftabletten in ihrem Haus in Los Angeles gestorben.

Ruhm und Glamour zu Lebzeiten und ein früher Tod unter mysteriösen Umständen begründeten den Mythos der Filmikone und machten sie unsterblich. Auch fast sechzig Jahre nach ihrem Tod hat sie nichts von ihrer unvergleichlich weiblichen Ausstrahlung verloren – bis heute wird Marilyn Monroe von Männern und Frauen bewundert.

In einer neuen Sonderausstellung vom 23. Mai bis 18. August 2019 stellt das Museum der Stadt Butzbach den Menschen Marilyn Monroe vor.

Sie repräsentiert ein Frauenbild, das von Männern der Filmindustrie geschaffen wurde: Eine Kunstikone, die Naivität und Verführung, Unschuld und Vamp vereint. In eben diesen Gegensätzen liegt die bis heute ungebrochene Faszination. Fakt ist, dass Marilyn Monroe selbst ihr Image ablehnte. Die Frau jenseits des Rampenlichts war intelligent und geistreich, las klassische Literatur und Gedichte. Das „naive Dummchen“ spielte sie nur vor der Kamera.

Die Ausstellung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, der Eintritt ist frei. Zusätzlich findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt. Hinweise hierzu werden zeitnah bekannt gegeben.